Vorschau: FC Bayern München – AEK Athen (07.11.2018)

Über Lospech durfte sich der FC Bayern München einmal mehr nicht beklagen. Mit Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam und AEK Athen blieben dem deutschen Rekordmeister in der Gruppenphase der Champions League die ganz dicken Brocken erst einmal erspart. Gleichwohl haben die ersten beiden Spiele in Lissabon (2:0) und vor allem zu Hause gegen Ajax (1:1) gezeigt, dass das Weiterkommen und der Gruppensieg kein Selbstläufer sind.

Restlos ausverkaufte Allianz Arena

Am dritten und vierten Spieltag treffen die Bayern nun auf AEK Athen, dem sicherlich größten Außenseiter der Gruppe. Nach dem Hinspiel in Griechenland genießen die Bayern am 7. November Heimrecht in der natürlich längst wieder restlos ausverkauften Allianz Arena. Anders als gegen Ajax wird dann vom FCB ein souveräner Sieg erwartet und nachdem bislang der ganz große Glanz in der neuen Saison fehlte, darf es gerne auch das eine oder andere Tor mehr sein.

Sieg ist Pflicht

Am Ende einer intensiven Phase mit drei englischen Wochen in Folge wird Coach Niko Kovac vermutlich etwas rotieren, doch selbst die zweite Reihe des FC Bayern sollte stark genug sein, um gegen AEK Athen keinen Zweifel am Sieger aufkommen zu lassen.

Erstes Duell FC Bayern – AEK

Beide Vereine treffen zum ersten Mal überhaupt aufeinander. In ihrer Geschichte können beide aber auf Vergleiche mit Mannschaften aus dem jeweils anderen Land zurückblicken. So stehen für AEK neun Duelle mit deutschen Teams in der Bilanz, von denen bei einem Remis und sechs Niederlagen nur zwei gewonnen werden konnten. Zuletzt zog AEK im UEFA-Cup 2004/05 im Gruppenspiel gegen Alemannia Aachen mit 0:2 den Kürzeren. Die Bayern auf der anderen Seite trafen ebenfalls neunmal auf griechische Teams. Die Bilanz ist mit sieben Siegen und zwei Remis annähernd makellos, zumal auf die beiden Unentschieden im UEFA-Cup 1983/84 gegen PAOK Saloniki ein Erfolg nach Elfmeterschießen folgte.